CONSPIT veröffentlicht großes Software-Update und USB-Lösung für den Quick Release

CONSPIT veröffentlicht großes Software-Update und USB-Lösung für den Quick Release

Während viele Hersteller zuletzt vor allem auf neue Hardware-Releases setzten, geht CONSPIT aktuell einen Schritt weiter und betreibt eine umfassende Modellpflege, von der sowohl die Software als auch die Hardware profitieren.

CONSPIT Link 2.0 Update

Im Mittelpunkt der Neuerungen stehen die Änderungen rund um die Grunderneuerung des Hauptquartiers für die Einstellungen der CONSPIT-Produkte, dem CONSPIT Link. In verschiedenen Bereichen gab es hier Design- und Funktionsänderungen:

  • Überarbeitete Benutzeroberfläche: Das Basis-Interface wurde vollständig überarbeitet. Dank des aufgeräumteren Layouts und der logischeren Strukturierung der Bedienelemente sind alle notwendigen Funktionen nun leichter zu finden und zu bedienen.
  • Effizienterer Workflow: Für eine schnellere Abstimmung wurden alle wesentlichen Force-Feedback-Parameter (FFB) logisch zusammengefasst. Dies macht den Einstellungsprozess übersichtlicher und effizienter.
  • Schnelle Lenkwinkel-Konfiguration: Der Lenkwinkel lässt sich nun direkt über Voreinstellungstasten (Presets) wechseln und anschließend mittels Schieberegler präzise anpassen.
  • Anpassung der Lenkanschlag-Presets (Weich / Mittel / Hart): Das Verhalten am Lenkanschlag kann sofort angepasst werden.
  • High-Torque-Modus und Live-Status: Dieser Bereich umfasst die Aktivierung des High-Torque-Modus inklusive entsprechender Warnhinweise sowie die Echtzeitüberwachung des anliegenden Drehmoments und der Temperatur. Alle sicherheitsrelevanten Informationen sind somit auf einen Blick verfügbar.

FFB-Profile von Profi-Rennfahrern und neue Firmware

Ebenfalls neu ist die Zusammenarbeit mit dem letztjährigen Le-Mans-Gewinner Ye Yifei und weiteren Profi-Rennfahrern. Laut CONSPIT war Yifei unter anderem direkt an der Entwicklung der neuen Firmware für die ARES (12 Nm) und ARES Platinum (20 Nm) beteiligt. Diese verfeinert das bereits gute Force-Feedback noch einmal:

  • Optimierter FFB-Algorithmus: Verbesserte Detailwiedergabe (Curbs, Reifenschlupf, Grip-Veränderungen) sowie schnellere Reaktionszeiten der Wheelbase.
  • Stabilere Datenübertragung: Optimierte Kommunikation zwischen Software und Hardware für konstante Effizienz und Zuverlässigkeit, auch bei längeren Sessions.

Bei den ersten Testfahrten fiel vor allem auf, dass die Kombination aus Software (Link) und Firmware nun besser zusammenspielt. Bereits das Update auf die neuen Versionen von Basis und Lenkrädern verlief deutlich komfortabler als zuvor. Auch die ersten Runden auf der Strecke wirken wie ein kleiner, aber spürbarer Fortschritt mit etwas mehr Details, ohne dass zusätzliche Oszillationen auftreten.

Zu der positiven Erfahrung trägt auch bei, dass man nun für viele Simulationen Standardprofile auswählen kann, die in Zusammenarbeit mit Profi-Fahrern entstanden sind. Diese legen nicht nur die Parameter der Base fest, sondern bieten auch Empfehlungen für die In-Game-Einstellungen. Die gewählten Profile können zudem den Simulationen zugeordnet werden und werden beim Start dieser jetzt auf Wunsch automatisch geladen.

Neuer Quick Release im NRG-Style

Auch im Bereich der Hardware gab es einige Neuerungen. Neben dem bisherigen CDP-QR gibt es nun mit dem CDR-QR einen weiteren QR im bei Simracern sehr beliebten NRG-Design. Er ist mit ~50 € statt 79 € günstiger und kann mithilfe des ebenfalls erhältlichen CDR-QR-Wheelbase-Sides auch auf bereits bestehenden Systemen nachgerüstet werden.

USB-A Adapter Spacer (USB-Passthrough)

Den Abschluss der Neuerungen bildet der neue USB-A-Adapter Spacer mit integriertem USB-Passthrough. Er reagiert auf Lösungen der Konkurrenz in diesem Bereich, allen voran Asetek mit ihrem seit Jahren bewährten Invicta-QR. So ist es möglich, USB-Lenkräder von Drittanbietern direkt an der Welle der Basis anzuschließen. Dadurch entfällt das umständliche Verlegen des Kabels und die Angst vor einem Defekt bei Crashs.

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