DIY-Projekt: Belüftung für das Simrig

DIY-Projekt: Belüftung für das Simrig

Im DIY-Bereich dieser Webseite wurde bereits das-Projekt von Peter W. für eine Belüftung am Simrig vorgestellt: KP Racing Windmaschine. Dort sind auch die Dateien für den 3D-Druck aufgelistet und es ist eine Möglichkeit gegben dem Ersteller der .stl-Dateien eine Spende zukommen zu lassen.

Das Projekt stellt eine einfache Umsetzung eines gerichteten Windstroms für das eigne Simracing-Cockpit dar, sieht dabei auch noch gut aus und wertet das Rig durch den „Motorsport-Looki“ optisch auf.

Wichig: Alle elektronsicen Arbeiten sollten nur unter Aufsicht von ausgebildeten Elektronikern durchgeführt werden, es wird natlich keien Haftung für Fehler / Schäden übernommen. DIY auf eigene Gefahr.

Verwendeter 3D-Drucker

Für dieses Projekt werden Teile mit einem 3D-Drucker hergestellt, hier mit einem Anycbuic I3 Mega S. Dieser ist ein für EInsteiger ausgerichtetes Modell, welches durch sein umfangreiches Zubehör, die große und aktive Community und seine Einsteigerfreundlichkeit auszeichnet. Ähnlich wie auch beispielsweise der Ender 3 von Creality steht hier das Preis/Leistungs-Verhältnis klar im Vordergrund.

Für den Druck wurde PLA verwendet, welches für die meisten Anwendungszwecke (auch hier) völlig ausreichend ist.

Verwendete Hardware

Zusätzlich zu den gedruckten Teilen, werden weitere Komponenten benötigt: Das Netzteil sollte groß genug für den gewälten Lüfter gewählt werden. Der hier verwendete Lüfter von Arctic ist realtiv schwach, reicht aber meiner Meinung nach völlig aus bei einer nicht all zu großen Entfernung zum Cockpit. Zu dem verwendeten PWM-Controller gibt es auch kostengünstigere Alternativen ohne Bildschirm für etwa 5€.

Die Gesamtkosten belaufen sich also je nach Vorhandensein eines Netzeils und der ausgewählten Komponenten auf ca. 30 – 50€.

3D-Druck

Für das Projekt ist im Grunde genommen nur die Lüfterhalterung essentiell. Zusätzlich wurde hier noch das Inlay für das dem Fahrer zugwandte Eede des Kaltluftschlauches gedruckt. Optinal gibt es dann noch verschiedene andere Inlays inklusive Verstellung und verschiedene Halterungen für den Kaltluftschlauch.

Aufbau

Der Aufbau der Hardware ist denkbar einfach: Sowohl das Lüftergitter als auch die Lüfterhalterung werden in die beiden Luftsutzen geschoben und sitzen dort bei richitgem Druck ohne Spiel fest an. Danach muss nur noch der Lüfter (auf die Richtung des Luftstroms achten!) mit der Halterung verschraubt und der Kaltluftschlauch zusammengesetzt werden.

Verkabelung

Für die Verkabelung wird je nach PWW-Steuerung kein Lötkolben benötigt und die Kabel können nachdem sie abisoliert wurden bei den meisten PWM-Steuerungen einfach eingeklingt werden:

  • PWM V+ <—> Netztei +
  • PWM V – <—> Netzteil –
  • PWM Out + <—> Lüfter +12 V
  • PWM Out – <—> Lüfter Ground

Erster Testlauf

Hat man die Verkabelung vollendet kann man den ersten Testlauf starten. Der hier verwendete Controller bietet eine Regelung mit 100 Stufen und kann zusätzlich ein bzw. ausgeschaltet werden.

Montage am Rig

Für die abschließende Montage am Simrig muss man sich dann noch etwas einfallen lassen oder einer der bereitgestellten Halterungen ausdrucken. In diesem Fall konnte der Kaltluftschlauch ganz einfach in das bestehende Rig eingeklemmt werden und fand so seine sichere Posiiton seitlich der Wheelbase.

Fazit

Für unter 50€ ist dieses Projekt eine echte Empfehlung. Es macht nicht nur optisch einiges her, es ist auch im Sommer nicht zu verachten, wie angenehm ein leichter Luftstrom sein kann.

Als „Upgrade“ ist es möglich den Lüfter über einen Arduino und die Software Simhub anzusteuern. Damit ist zum Beispiel eine von der Geschwindigkeit des gefahrenen Fahrzeugs abhängige Stärke der Belüftung möglich.

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